Säbelzahnmoment
Ich wusste nicht, dass ich ein Säbelzahntiger bin,
als ich diese Welt betrat.
Jeder Blick bleibt erstmal an meinem Äußeren hängen,
dann schmelzen sie aber nicht dahin,
wollen mich eher nach der Schockstarre verdrängen.
Ich spüre, wie Scheinwerfer über mir brennen,
obwohl sie nicht mal in der Lage sind, meinen Namen zu nennen.
Dabei sind meine Krallen weich wie Seide,
ich wünschte, die Salzsäulen würden meine Innenseite zuerst seh`n.
Denn ich bleib doch auch stehen,
dreh den Spiegel, um dahinter zu sehen,
um deinen Geschichten zu lauschen,
zu schweigen in den Tiefen,
bei schönen Momenten im Jubel nach oben zu rauschen.
Komm, ich zeig dir, wie`s geht,
sodass der Säbelzahnmoment vergeht.
Wenn du dann wieder das Ungewöhnliche triffst,
Die kleine Furcht dir in den Hintern tritt,
schau nicht weg,
lauf nicht weg…
Denn ich bleib doch auch stehen,
dreh den Spiegel, um dahinter zu sehen,
um deinen Geschichten zu lauschen,
zu schweigen in den Tiefen,
bei schönen Momenten im Jubel nach oben zu rauschen.
Komm, ich zeig dir, wie´s geht,
sodass der Säbelzahnmoment vergeht.
Geschrieben Richard Pfund
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